Wärmepumpe im Altbau – funktioniert das?

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Ja, auch im Altbau lässt sich eine Wärmepumpe betreiben. Die Technik hat große Fortschritte gemacht und arbeitet inzwischen selbst in Gebäuden mit Baujahr vor 1900 zuverlässig – auch in den engen Gassen der Kölner Altstadt.

Worauf es im Altbau ankommt

  • Gebäudehülle: eine zumindest teilweise gedämmte Hülle erhöht die Effizienz spürbar
  • Heizflächen: große Heizkörper oder Fußbodenheizung sind ideal, aber keine Bedingung
  • Vorlauftemperatur: sollte möglichst unter 55 °C liegen – bei alten Anlagen oft zu hoch, aber durch Heizkörpertausch oder Dämmung senkbar
  • Platz: ausreichend Raum für Inneneinheit und möglichen Pufferspeicher

Heizkörper oder Fußbodenheizung?

Am effizientesten läuft eine Wärmepumpe mit Fußbodenheizung und niedrigen Vorlauftemperaturen von 30 bis 40 °C. Aber auch mit Heizkörpern ist der Betrieb möglich:

  • Typ-33-Heizkörper (dreilagig) geben bei niedrigeren Temperaturen ausreichend Wärme ab
  • Hochtemperatur-Wärmepumpen erreichen Vorlauftemperaturen bis 75 °C
  • Häufig genügt es, einzelne kritische Heizkörper zu tauschen

Sanierung kombinieren: Dämmen + Wärmepumpe

Besonders sinnvoll ist die Kombination aus energetischer Sanierung und Heizungsersatz:

  • Bessere Dämmung senkt die Heizlast und damit die benötigte Gerätegröße
  • Förderprogramme unterstützen beide Maßnahmen
  • Planung und Ausführung lassen sich sinnvoll verzahnen

Kosten im Altbau

Im Bestand können Zusatzkosten für Heizkörperanpassungen oder den hydraulischen Abgleich anfallen. Üblicherweise liegt der Aufwand 10 bis 30 % über einer Neubau-Installation. Ein vermittelter Fachbetrieb erstellt nach der Besichtigung eine detaillierte Einschätzung für Ihr Haus in Köln.

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